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EQUALITY MENTORING

Selbstermächtigung von schwarzen Migrantinnen gegen Ausgrenzung am Arbeitsmarkt durch Vermittlung von strategischen Kontakten und Bildung von Netzwerken.

Das Projekt findet im Rahmen der EQUAL Entwicklungspartnerschaften Antragsrunde 2, Juni 2005 bis Mai 2007. Das Projekt wird finanziert aus Mitteln der ESF und der BMWA. In der EQUAL Ausschuss von 13.12.04 wurde die Entwicklungspartnerschaft „Work in Process- WIP bewilligt (zur EMSF Homepage).

Migrantinnen im Allgemeinen und Schwarze Frauen im Speziellen stellen eine Gruppe in der Gesellschaft dar, die auf dem Weg zu einer ökonomischen Positionierung als Arbeitsnehmerinnen und Unternehmerinnen mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Equality Mentoring nimmt sich deshalb folgende Ziele vor:

  • Gezielte Förderung des persönlichen Empowerment und der beruflichen Selbstverwirklichung von schwarzen Frauen durch die Vermittlung von Kontakten zu den wichtigen firmeninternen Netzwerken, Weiterbildungseinrichtungen etc.
  • Förderung sowie Hilfestellung bei der Verschaffung von Einblicken in etablierte Strukturen von Unternehmen leisten.
  • Durch die Vermittlung von "informellem Wissen" und Erfahrungen soll die Leistungsfähigkeit von schwarzen Unternehmerinnen unterstützt werden.
  • Auseinandersetzung und Konfrontation zwischen Mentees und Mentorinnen mit Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, Ausgrenzung und Mobbing durch Förderung des Selbstbewusstseins und der Selbstbestimmung, von schwarzen Migrantinnen.
  • Kooperation zwischen Mentees und Mentorinnen in Form von Projektarbeiten, welche die interkulturelle Handlungskompetenzen ermöglichen und stärken.

Inhalte:

  1. Wissensvermittlung/Einblick in ausgewählte Berufsfelder
  2. Vermittlung von Kontakten zu den wichtigen firmeninternen Netzwerken
  3. Projektarbeit zwischen Mentee und Mentorin
  4. Coaching als Instrument der persönlichen Entwicklung
  5. Weiterbildung durch Informationsveranstaltungen
  6. Förderung von interkulturellen Begegnungen
  7. Antirassistische Schulungen
  8. Laufende Evaluierungen

Zielgruppe:

Da schwarze Migrantinnen in der Arbeitswelt im Vergleich zu anderen Gruppen stark diskriminiert werden, will Equality-Mentoring gezielt diese Gruppe unterstützen (Werkzeuge mitgeben), mit dem Ziel sich besser darzustellen, selbständiger zu werden, selbstbewusster zu agieren, sich selbst du
rch Selbstempowerment zu verwirklichen. Männer kommen auch als Mentoren in Frage. Die Primäre Zielgruppe dieses Equality Mentorings sind ausschließlich Frauen als Mentees. Mentorinnen sind erfolgreiche Frauen mit greifbarer Erfahrung aus allen gesellschaftlichen Bereichen in Österreich.

Operative Partnerorganisationen dieser EP sind:

Im Rahmen von work in process ist der Schwarze Frauen Community für Modul 3 Equality Mentoring verantwortlich und Kooperiert mit Modul Modul 5 MobSTOP von Peregrina und Initiative Minderheiten, sowie Modul 6 PARS von Karl Franzens Universität Graz.

Mit freundlicher Unterstützung von

vvv

Durchführungsgebiet: Wien

Geplanter Zeitraum: Juli 2005 bis Mai 2007